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Zwischen Pazifik und Karibik

Tauchen in Panama


Panama – das kleine Land im Südosten Zentralamerikas am schmalsten Stück des amerikanischen Festlands wird häufig in einem Atemzug mit den „Panama Papers“ und ehemalige „Bananenrepublik“ unter General Noriega erwähnt, und natürlich mit dem berühmten Panamakanal. Nirgendwo auf der Welt liegen das Karibische Meer und der Pazifische Ozean näher aneinander. Ideal, um eine Verbindung von einem Meer zum anderen zu bauen. Erste Pläne für eine Kanalverbindung entstanden schon im frühen 16. Jahrhundert. 1880 startete Fernand de Lesseps, der den Suez-Kanal gebaut hatte, einen Versuch, scheiterte aber an den enormen Kosten. Erst 1904 wurde mit dem Bau begonnen und 1914 fuhr der erste Dampfer von Panama City nach Colón. Heute passieren mehr als 13.000 Ozeanschiffe den achtzig Kilometer lange Kanal.


Tucan


Sowohl auf der karibischen Seite als auch am Pazifik hat Panama schöne Strände - und es finden sich natürlich auch interessante Tauchgebiete. Im Nordwesten erstreckt sich entlang der Karibikküste die Provinz Bocas del Torro, die aus einer schmalen Küstenebene, steilen Berghängen und zahlreichen Inseln gebildet wird. Die mit Mangroven überwucherten Inseln, die teilweise im Nationalpark Isla Bastimentos (Parque Nacional Marino Isla Bastimentos) geschützt sind, dienten einst Indianern und englischen Piraten als Zufluchtsort. Wunderschöne Korallenriffe, feinsandige Strände, Lagunen mit Mangroven- und Feuchtwäldern bestimmen das Bild dieses Nationalparks. Er gehört zu den besten Tauch- und Schnorchelrevieren an der Karibikküste des Landes. Ebenfalls an der Karibikküste befinden sich die San-Blas-Inseln. Die mehr als 400 Inseln bieten herrliche Korallenriffe. Das Tauchen ist dort leider verboten, so dass Schnorchelausflüge möglich sind.


Krabbe Panama


Auf der Pazifikseite sind die Isla Canas, der Parque Nacional Maritimo Golfo de Chiriqui und der Parque Nacional Isla de Coiba beliebte Tauchgebiete.


Tauchen Panama


Coiba ist die größte Insel Panamas. Die ehemalige, berüchtigte Gefängnisinsel ragt als Spitze eines riesigen Unterwassergebirges aus dem Pazifik. Es kann hier schon manchmal stärkere Strömung geben. Rund um Coiba findet man eine einzigartige Tier- und Pflanzenwelt. Das Wasser ist sehr planktonreich, was die Sicht leider erheblich einschränkt. Das Plankton zieht Walhaie und Mantas an, auch Marline sollen sich regelmäßig blicken lassen. Auf dem Grund ruhen viele Weißspitzenriffhaie und große Rochen. Auch Schildkröten begegnet man häufig. Die feinen Sandstrände sind Brutplätze der Meeresschildkröten, die alljährlich zwischen August und November zu Tausenden an die Sandstrände zur Eiablage kommen.


Frogfish Panama


In Santa Catalina auf Coiba gibt es mehrere Tauchcenter (u.a. Panama Dive Center).

Kontakt:

info@panamadivecenter.com
www.panamadivecenter.com
(Stand: Mai 2019)


Holacanthus passer


Panama ist jedoch nicht nur ein spannendes Tauchziel. Neben dem Tauchen sind unbedingt Ausflüge in die Bergregion im Westen des Landes und in den tropischen Regenwald im Osten zu empfehlen. Der tropische Regenwald in Panama zählt zu den artenreichsten Gebieten der Welt. Hier gibt es mehr als 10.000 einheimische Pflanzen-, rund 1000 Vogel- und mehr als 200 Säugetierarten. Damit beheimatet das kleine mittelamerikanische Land mehr Tier- und Pflanzenarten als ganz Nordamerika und Europa zusammen.


Frosch Panama
Regenwald Panama
Regenwald Panama
Regenwald Panama


Fotos: Julia Walter, Roger Blum, Steven Blum






Embera Indianer Panama

Affengebrüll hallt durch den dichten mittelamerikanischen Regenwald. Unser Kanu gleitet den grünbraunen Rio Chagres entlang, dem wichtigsten Fluss des Landes. Links und rechts am Ufer erstreckt sich undurchdringliches Urwald-Dickicht. Grün. Sattes Grün, überall wohin man schaut. Am blauen Himmel hoch über uns kreisen Truthahngeier in der Thermik. Vögel zwitschern, pfeifen, tröten, meckern in allen Tonlagen und übertönen das Geschrei der Brüllaffen. Wir befinden uns im Chagres-Nationalpark und sind auf dem Weg zu einer Siedlung der Embera-Indianer, welche ihr Leben noch auf traditionelle Weise im Einklang mit der Natur führen. [mehr]






Tauchen mit Bullenhaien vor Puerto Aventuras (Mexiko) Eigentlich war ich in Mexiko um abseits des Meeres die Tier- und Pflanzenwelt in den Cavernbereichen der Süßwassercenoten zu fotografieren. Hier im Dschungel leben farbenfrohe Buntbarsche, Zahnkärpflinge, Welse und Salmler, die wir aus unseren heimischen Aquarien kennen, sowie blinde Höhlenfische und Schmuckschildkröten. Doch es zog mich dann doch noch ans Meer, als sich die Gelegenheit bot, mit einer kleinen Truppe von abenteuerlustigen Tauchern mit Bullenhaien zu tauchen. [mehr]

Die Höhle der schlafenden Haie (Mexiko) Ein sehr beliebtes Ziel für Taucher ist die „Höhle der schlafenden Haie“ (Cueva de los Triburones Dormidos), die sich etwa 5 km nordöstlich der Isla Mujeres vor Cancun befindet. Schon Albert Falco, Cousteaus Cheftaucher, schwärmt in seinem Buch „Mein abenteuerliches Leben auf der Calypso“ von den schlafenden Haien Yucatáns. Selbst Tigerhaie, Karibische Riffhaie und auch die massigen Bullsharks sollen hier anzutreffen sein... [mehr]


Dschungeltaucher

Zu Gast bei den Buntbarschen Yucatans

Yucatan - das sind dschungelüberwucherte Tempelanlagen und herrliche Natur- und Tauchparadiese. Taucher aus aller Welt schätzen die berühmten Korallenriffe. Nahezu unbeachtet bleiben dagegen die Flüsse, Seen und großen Sumpfgebiete. Sie sind ein Paradies für Wasservögel, Frösche, Reptilien, wasserlebende Säuger und vor allem ein einzigartiger Lebensraum für Süßwasserfische. Wenn sie trotz ihrer Formenvielfalt, ihrer Eigentümlichkeiten und ihrer Farbenpracht bei den meisten Mexiko-Tauchtouristen viel weniger Aufsehen erregen als die Rifffische, so liegt der Grund wohl darin, dass die Süßwassergebiete schwerer zugänglich sind, als die der Küste vorgelagerten Korallenriffe. Dichter Dschungel, Savanne und weite Sumpfgebiete schnitten Yucatán jahrhundertelang vom übrigen Mexiko ab. [mehr]




Fischführer Mexiko

Fotos und Informationen zur Bestimmung von Fischen und Korallen aus der Karibik. Dieser Fischführer hilft bei der Bestimmung von Fischen und sonstigen Meereslebewesen aus Mexiko. [mehr]


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Faszination Mittelamerika (Reisebericht u.a. aus Panama) Mittelamerika, das sind dschungelüberwucherte Tempelanlagen, kleine Bananenrepubliken, sagenhafte Geschichten von Gold und verschollenen Reichtümern sowie herrliche Natur- und Tauchparadiese. Im vergangenen Winter führte mich eine zweiwöchige Reise entlang der Küste Mittelamerikas zunächst nach Kolumbien und Panama, dann die berüchtigte Mosquito-Coast hinauf zu den Faultieren Costa Ricas und nach einem Abstecher nach Jamaika weiter zu den Riffen von Mexiko, Honduras, Belize und den Cayman Islands. [mehr]

Rückkehr in den Regenwald (Panama) Affengebrüll hallt durch den dichten mittelamerikanischen Regenwald. Unser Kanu gleitet den grünbraunen Rio Chagres entlang, dem wichtigsten Fluss des Landes. Links und rechts am Ufer erstreckt sich undurchdringliches Urwald-Dickicht. Grün. Sattes Grün, überall wohin man schaut. Am blauen Himmel hoch über uns kreisen Truthahngeier in der Thermik. Vögel zwitschern, pfeifen, tröten, meckern in allen Tonlagen und übertönen das Geschrei der Brüllaffen. Wir befinden uns auf dem Weg zu einer Siedlung der Embera-Indianer, welche ihr Leben noch auf traditionelle Weise im Einklang mit der Natur führen. [mehr bei ecotourismus.de]



Fische der Karibik





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